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Jesuit Pater Gerry Baumgartner wirkt seit Jahren in Syrien

Nach den gewaltsamen Übergriffen auf Christinnen und Christen in der syrischen Stadt Suqailabiyya herrscht Unsicherheit und Angst vor den Osterfeiertagen wie Missio-Projektpartner vor Ort berichten. Bewaffnete Gruppen plünderten Geschäfte und Häuser von christlichen Familien. Die Lage ist angespannt.

Serie: Afrika: Kontinent der Hoffnung

Premiere heute Abend um 19:00 Uhr für die neue YouTube-Serie  "Afrika:  Kontinent der Hoffnung" von Missio Österreich und der katholischen Wochenzeitung „Die Tagespost“. Im Gespräch mit Tagespost-Korrespondent Stephan Baier nimmt Missio-Nationaldirektor Pater Karl Wallner die Zuschauerinnen und Zuschauer mit an die dramatischen Brennpunkte des afrikanischen Kontinents. Dorthin, wo Kirche konkret Leben rettet und wo Missio Österreich seit mehr als 100 Jahren hilft. Zu sehen ist die neue Serie auf dem YouTube-Kanal von Missio Österreich.

Die Päpstlichen Missionswerke in Österreich danken Referatsbischof Werner Freistetter für die vergangenen Jahre in seiner Zuständigkeit für die Weltkirche. "Bischof Freistetter stand uns in den jährlichen Treffen für die gemeinsame kirchliche Entwicklungszusammenarbeiten in den Ländern des Globalen Südens beratend bei. Als Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke danke ich Bischof Freistetter für seinen bisherigen Dienst", sagt Pater Karl Wallner.
2016 begleitete Bischof Werner Freistetter gemeinsam mit Nationaldirektor Pater Karl Wallner ein Missio-Team in den Senegal, um sich selbst ein Bild von der Missio-Projektarbeit zu machen. Missio Österreich freut sich, ab sofort gemeinsam mit Bischof Manfred Scheuer die weitere kirchliche Entwicklungszusammenarbeit in der Weltkirche voranzubringen.

Über Missio

Die Päpstlichen Missionswerke (Missio) wirken seit 1922 in 150 Ländern der Welt. Als eine der größten Spendenorganisationen in Österreich engagiert sich Missio Österreich mit Papst Leo XIV. an der Spitze für die Stärkung der wachsenden Weltkirche, vor allem in den armen Ländern. Wir setzen das Credo des Papstes konkret um. Missio geht gemeinsam mit den kirchlichen Partnern vor Ort an die Ränder dieser Welt: zu den Ärmsten, zu den Hungernden, zu den Notleidenden, zu den Kindern, zu den Fernen.

Missio Österreich fährt Nothilfe für den Libanon hoch
Mehr als 600.000 Menschen auf der Flucht

Die Lage im Südlibanon spitzt sich nach anhaltenden Raketenangriffen weiter zu. Missio-Projektpartner senden Hilferufe und benötigen dringend Medikamente, Lebensmittelpakete und Hygieneartikel für geflohene Familien. Die vorhandenen Ressourcen sind nahezu ausgeschöpft, während immer mehr Menschen Hilfe suchen. Die Päpstlichen Missionswerke bitten daher dringend um Spenden.

Veranstaltung im Parlament

Im Zuge des Weltfrauentages lädt Nationalratsabgeordnete Gudrun Kugler zusammen mit den Päpstlichen Missionswerke in Österreich am 5. März um 18:00 Uhr zu einem Gesprächsabend ins „Lokal 3 – Theophil Hansen“ ins Parlament. Im Zentrum stehen persönliche Erfahrungsberichte, wissenschaftliche Erkenntnisse und politische Handlungsperspektiven zur spezifischen Mehrfachdiskriminierung von Frauen aus religiösen Minderheiten, insbesondere im Nahen Osten und im Globalen Süden. Sprechen wird unter anderem Kate Ward von der britischen Charity-Organisation „Gender and Religious Freedom“. Als Expertin für geschlechtsspezifische Aspekte der Religionsfreiheit gibt sie Einblicke in aktuelle Herausforderungen. Eine weitere Panelistin ist Kinga Schierstaedt, Vertreterin von „Kirche in Not“, mit einer Perspektive auf die Lage der Frauen in afrikanischen Ländern und die Rolle der Kirche.

Anmeldung: office@gudrunkugler.at


Nahost

Missio-Projektpartner im Libanon berichten von schweren Raketenangriffen und rufen die Päpstlichen Missionswerke zum Gebet für den Frieden auf. Aufgrund gestrichener Flüge und eines Noteinsatzes in einem Flüchtlingslager musste Missio-Projektpartnerin Schwester Annie Demerjian einen seit Langem geplanten Besuch in der Missio-Nationaldirektion in Wien kurzfristig absagen. Von Missio Österreich geförderte Bildungseinrichtungen wurden aus Sicherheitsgründen vorübergehend geschlossen.

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