Missio-Jugendaktion österreichweit gestartet Tu Gutes für dich und mich! Traditionellerweise startet Missio Österreich seit über 50 Jahren mit der Missio-Jugendaktion in den Herbst. Tausende Schülerinnen und Schüler, Kinder und Jugendliche verkaufen in den kommenden Wochen fair produzierte Schokopralinen und blaue Chips zugunsten von Missio-Hilfsprojekten. Der Reinerlös fließt in diesem Jahr in Bildungs- und Jugendprojekte in Äthiopien, Kamerun, Simbabwe und Indien. Auch die Jugendarbeit der Katholischen Jugend in Österreich wird unterstützt. Die Missio-Jugendaktion sensibilisiert Kinder und Jugendliche im Rahmen des Religionsunterrichts in Schulen und Gruppenstunden in Pfarren für weltweite soziale Gerechtigkeit und nahhaltige Themen. „Ihr seid das Herz der Jugendaktion. Gemeinsam zeigt ihr, wie viel junge Menschen bewegen können. Wir möchten euch von ganzem Herz für euren großartigen Einsatz danken“, ermutigt Missio-Nationaldirektor Johannes Laichner die Jugendlichen. Allein im vergangenen Jahr konnten dank des tatkräftigen Einsatzes so vieler Jugendlicher 293.000 Euro in Missio-Hilfsprojekte fließen. Naschen und dabei Gutes tun Ein wesentliches Bildungsprojekt der heurigen Jugendaktion stellt das Missio-Schwerpunktland Äthiopien in den Fokus. Im Südosten des Landes leben viele Frauen und Kinder unter Armut und Ausgrenzung. Missio-Projektpartnerin Schwester Mary Joachim ermöglicht den Kindern einen niederschwelligen Zugang zur Schuldbildung und den Frauen durch Ausbildungsprogramme neue Perspektiven. In der Stadt Ntui in Kamerun sind die Schulgebäude und die Ausstattung der „Saint-Jospeh-School“ veraltet. Zudem herrscht Platzmangel, um weitere Kinder in den Klassen aufzunehmen. Schwester Oddette, Direktorin der Schule möchte die Schule erweitern und den schadhaften Teil renovieren lassen, um vor allem soll eine eigene englischsprachige Klasse für geflohene Kinder aus Konfliktregionen gebaut werden. Im Vorort Rushinga nahe der Hauptstadt von Simbabwe setzt sich Missio-Projektpartnerin Ethel Kasukuwere für sauberes Trinkwasser, das den örtlichen Kindergarten, eine Schule und ein Krankenhaus versorgen soll ein. Ein Brunnen soll Krankheitsausbrüche vorbeugen. Darüber hinaus soll ein Garten bewässert werden, das reichlich Gemüse hervorbringt. Überschüssige Ernte soll künftig zugunsten von den Kindern verkauft werden. Eine mobile Gesundheitsklinik in Kalkutta, Indien soll Müttern und ihren Kindern und Jugendlichen Zugang zu medizinischer Versorgung ermöglichen. Missio-Projektpartnerin Rishma Patra und ihr Team möchten mit der mobilen Klink auch Sensibilisierungsvorträge über Hygiene und gesunde Ernährung anbieten. Naschen mit gutem Gewissen Die fair gehandelten Schokopralinen werden in recyclebaren hochwertigen Papierbox mit je sieben Stück angeboten. Neben dem Einsatz für soziale Gerechtigkeit weltweit ist für Missio Österreich der nachhaltige Umgang mit Ressourcen ebenso wichtig. In den peruanischen Anden auf 4.000 Metern Höhe wachsen die blauen, nativen und seltenen Erdäpfel für die „Happy Blue Chips“. Diese werden von den Kleinbäuerinnen und Kleinbauern der Kooperative Agropia in mühevoller Handarbeit angebaut. Der Verkauf der „Happy Blue Chips“ bedeutet für 120 Bauernfamilien einen Schritt in ein besseres Leben. Jetzt bestellen und mitmachen #jugendaktion Bestellungen sind online unter www.jugendaktion.at per E-Mail unter bestellung@missio.at oder telefonisch unter +43 1 513 77 22 möglich. Kontakt Missio – Päpstliche Missionswerke in Österreich Dora Drexler, MSc Kampagnenleitung +43 1 5137722 31 drexler@missio.at Mag. Daniela Ploberger Head of Campaigning +43 15137722 76  ploberger@missio.at