Missio fährt Nothilfe für den Libanon hoch Mehr als 600.000 Menschen auf der Flucht Missio-Projektpartnerin Schwester Annie Demerjian hat sich in diesen Tagen mit einem dringenden Hilferuf an die Päpstlichen Missionswerke in Österreich gewandt. Sie berichtet von einer dramatischen Situation im Südlibanon und in der Hauptstadt Beirut: „Es ist schrecklich. So viele Familien haben geliebte Menschen verloren. Sie mussten flüchten und haben alles zurückgelassen.“ Die Raketenangriffe im Süden und Osten des Landes halten an und haben bereits mehr als 600.000 Menschen in die Flucht getrieben. Missio Österreich fährt deshalb seine Nothilfe für den Libanon deutlich hoch und ruft zu Spenden auf. Schwester Annie Demerjian betreut zahlreiche Schutzsuchende und benötigt dringend überlebenswichtige Medikamente, Lebensmittelpakete und Hygieneartikel. Aufgrund des massiven Andrangs sind die vorhandenen Hilfsgüter beinahe aufgebraucht. „Gerade ältere Personen, Schwangere, Kinder haben es zurzeit besonders schwer. Helfen wir bitte unseren Schwestern und Brüdern in Not im Libanon rasch“, sagt Missio-Nationaldirektor Pater Karl Wallner. Dauerkrise belastet Bevölkerung mental Die anhaltende humanitäre Krise der vergangenen Jahre hinterlässt auch psychische Spuren. Missio-Projektpartner vor Ort berichten von einer zunehmenden mentalen Belastung in der Bevölkerung. Besonders betroffen sind schutzbedürftige Menschen wie Kinder, Neugeborene, ältere Personen und schwangere Frauen. Schwester Annie Demerjian und ihr Team kümmern sich deshalb in der von Missio Österreich geförderten „Astra Academy“ in Beirut besonders um traumatisierte Kinder. Durch Spiele, Musik und Gemeinschaft sollen sie einen geschützten Ort finden, der ihnen Erholung und Stabilität bietet. Krisenmanagerin im Krieg Die EMIL-Preisträgerin und langjährige Missio-Projektpartnerin Schwester Annie Demerjian steht Menschen zur Seite, die inmitten von Krieg, Armut und Naturkatastrophen alles verloren haben. In Aleppo, Damaskus und Beirut leitet sie humanitäre Hilfsmaßnahmen, verteilt Nahrung, Kleidung und Medikamente und organisiert Notunterkünfte für Familien in akuter Not. Schwester Annie Demerjian im Videoportät. Seit Anfang des Jahres können Spenderinnen und Spender zudem „Schutzengel“ für Schwester Annie Demerjian werden und eine Patenschaft für die Ordensfrau übernehmen. Damit unterstützen sie direkt ihre Arbeit für Menschen in Not. Jetzt spenden und helfen! Missio – Päpstliche Missionswerke in Österreich IBAN: AT96 6000 0000 0701 5500 BIC: BAWAATWW Verwendungszweck: Nothilfe Libanon oder online: www.missio.at Spenden an Missio Österreich sind steuerlich absetzbar Über Missio Die Päpstlichen Missionswerke (Missio) wirken seit 1922 in 150 Ländern der Welt. Als eine der größten Spendenorganisationen in Österreich engagiert sich Missio Österreich mit Papst Leo XIV. an der Spitze für die Stärkung der wachsenden Weltkirche, vor allem in den armen Ländern. Wir setzen das Credo des Papstes konkret um. Missio geht gemeinsam mit den kirchlichen Partnern vor Ort an die Ränder dieser Welt: zu den Ärmsten, zu den Hungernden, zu den Notleidenden, zu den Kindern, zu den Fernen.