Nigeria: Missio Österreich bittet um Unterstützung für Krankenhaus in strukturschwacher Region Schwester Maria Sapientiae bittet die Päpstlichen Missionswerke in Österreich um Unterstützung für die Behandlungskosten von notleidenden Menschen in Nigeria, die sich medizinische Behandlungskosten nicht selbst leisten können. Die ausgebildete Ärztin und Ordensfrau betreibt gemeinsam mit ihrer Ordensgemeinschaft das Krankenhaus „Rex Universorum“. Gerade für die Ärmsten in der Region Anambra sind Behandlungskosten nicht leistbar. Fehlende oder nicht erschwingliche Krankenversicherungen erschweren die Situation zusätzlich. „Die Hilfe ist da. Doch für viele Menschen bleibt sie unerreichbar. Denn ohne Geld für eine Behandlung können Kranke nicht aufgenommen werden. Ohne Krankenversicherung bleiben selbst lebensrettende Therapien außer Reichweite“, sagt Missio Nationaldirektor Pater Karl Wallner. Mit dem neugebauten Krankenhaus im Südosten von Nigeria soll unter anderem die Sterblichkeit von Müttern und Kinder deutlich sinken. Bislang kam es immer wieder zu medizinischen Komplikationen bei Geburten und anderen Notfällen, da die Region medizinisch schwach versorgt ist. Das Krankenhaus auf Stelzen Das besondere an dem Krankenhaus ist, dass es auf Stelzen auf einer Insel zwischen zwei Flüssen in Mmiata-Anam steht. „Manchmal steigt das Wasser enorm, wegen baufälliger Dämme, aber auch aufgrund klimatischer Veränderungen. Man kann sich kaum darauf vorbereiten. Damit haben wir sehr gekämpft. Auch weil das Krankenhaus jedes Mal bei Hochwasser einzustürzen drohte“, erklärt Missio-Projektpartnerin Schwester Maria Sapientiae. Im Jahr 2022 war der Wasserpegel schließlich so hoch, dass das Krankenhaus völlig zerstört wurde. Um den regelmäßigen Fluten Herr zu werden, wurde der Neubau des Krankenhauses „Rex Universorum“ auf Stelzen gebaut – dank der Unterstützung von Missio Spenderinnen und Spendern. Ärztin und Ordensfrau Schwester Maria Sapientiae ist studierte Philosphin und Gastroenterologin. Ihre Gemeinschaft „Schwestern vom Unbefleckten Herzen Mariens“ versorgt Kranke gerade in ländlichen Gegenden oder kleineren Städten, wo es keine gesundheitliche Versorgung gibt. In ihrer Gemeinschaft gibt es 22 weitere Ärztinnen. Die Ordensfrauen versorgen Notleidende aller Konfessionen. Aktuell leben in Nigeria, dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas, 100 Millionen Christinnen und Christen, darunter rund 35 Millionen Katholikinnen und Katholiken unter erschwerten Bedingungen. Wegen ihres Glaubens sind die christlichen Gemeinschaften oft gezielter Gewalt, Vertreibung und Diskriminierung ausgesetzt. Entführungen aus kirchlichen Schulen, Gesundheitseinrichtungen stehen an der Tagesordnung. Dennoch bleiben die Christinnen und Christen, Priester und Ordensleute mutig in Nigeria und versorgen weiterhin Arme und Kranke. Jetzt spenden und helfen! Missio – Päpstliche Missionswerke in Österreich IBAN: AT96 6000 0000 0701 5500 BIC: BAWAATWW Verwendungszweck: Krankenhaus Nigeria oder online: www.missio.at Spenden an Missio Österreich sind steuerlich absetzbar   Über Missio Die Päpstlichen Missionswerke (Missio) wirken seit 1922 in 150 Ländern der Welt. Als eine der größten Spendenorganisationen in Österreich engagiert sich Missio Österreich mit Papst Leo XIV. an der Spitze für die Stärkung der wachsenden Weltkirche, vor allem in den armen Ländern. Wir setzen das Credo des Papstes konkret um. Missio geht gemeinsam mit den kirchlichen Partnern vor Ort an die Ränder dieser Welt: zu den Ärmsten, zu den Hungernden, zu den Notleidenden, zu den Kindern, zu den Fernen.