Lage in Myanmar weiterhin katastrophal Erdbebenkatastrophe in Myanmar. Missio-Projektpartner schlagen Alarm Kardinal Charles Maung Bo appelliert indes an alle Konfliktparteien, eine Waffenruhe zwischen der Militärjunta und den Regierungstruppen einzuhalten, um die Versorgung der Erdbebenopfer zu ermöglichen. Erzbischof Marc Tin Win von Mandalay, ein Projektpartner von Missio Österreich, beschreibt die Lage gegenüber den Päpstlichen Missionswerken eindringlich: „Die Opfer des Erdbebens in Mandalay leben unter freiem Himmel, weil ihre Häuser schwer beschädigt oder zerstört sind. Wir alle fürchten weitere Nachbeben.“ Er rechnet mit einem weiteren Anstieg der Opferzahlen, während beschädigte Straßen und wiederkehrende Internetausfälle die Nothilfe erheblich erschweren. Klar ist jedoch: Die Menschen in Mandalay und den umliegenden Gebieten benötigen jetzt dringend sauberes Trinkwasser, lebensnotwendige Medikamente und Nahrungsmittel. Missio-Projektpartner Father Girish Santiago aus der Region Yangon hat sich auf den Weg nach Mandalay gemacht, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen und Hilfe zu leisten. „Der Strom fällt ständig aus, und die Wasserversorgung ist vollständig unterbrochen“, berichtet er. Diese Ausfälle erhöhen zusätzlich das Risiko von Krankheitsausbrüchen. Die Lage wird durch eine extreme Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius weiter verschärft. Missio-Nationaldirektor Pater Karl Wallner betont die Dringlichkeit der Situation: „In dieser schweren Stunde sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Ihre Spende ermöglicht es uns, schnell auf die Notlage zu reagieren und den Menschen vor Ort zu helfen. Unsere Partner sind schon dort. Wir sind ununterbrochen mit ihnen in Verbindung und können deshalb sofort handeln.“ Appell für Waffenruhe und dringende Unterstützung Kardinal Charles Maung Bo bittet Missio Österreich um Unterstützung, damit die Kirche vor Ort den Erdbebenopfern helfen kann. Am Wochenende richtete er einen eindringlichen Appell für eine Waffenruhe: „Mehr als alles andere braucht unser Volk Frieden und nicht die aufgewühlte Angst, die durch die multidimensionale Krise ausgelöst wird. Ich habe an alle Beteiligten appelliert, dringend humanitäre Hilfe zu leisten und ungehinderten Zugang zu den betroffenen Menschen zu gewähren. Ich habe alle verfeindeten Gruppen eindringlich zur Waffenruhe aufgerufen.“ Missio Österreich unterstützt die Kirche in Myanmar seit Jahren in ihrer pastoralen und vor allem sozialen Arbeit. Seit dem Militärputsch 2021 steht Missio Österreich in besonders engem Austausch mit den kirchlichen Projektpartnern vor Ort, um den notleidenden Menschen zu helfen. Pater Joe Unterberger, ein österreichischer Missionar, der jahrelang in Myanmar tätig war und das Land weiterhin regelmäßig besucht, zeigt sich tief erschüttert über die Katastrophe: "Es ist so tragisch, dass Menschen, die bereits unter den brutalen Realitäten der Diktatur leiden, jetzt noch ein verheerendes Erdbeben erleben.“ Bitte helfen auch Sie! Missio – Päpstliche Missionswerke in Österreich IBAN: AT96 6000 0000 0701 5500 BIC: BAWAATWW Verwendungszweck: Erdbeben Myanmar und Thailand Oder online unter: www.missio.at Spenden an Missio Österreich sind steuerlich absetzbar Über Missio Die Päpstlichen Missionswerke (Missio) wirken seit 1922 in 150 Ländern der Welt. Als eine der größten Spendenorganisationen in Österreich engagiert sich Missio Österreich mit Papst Franziskus an der Spitze für die Stärkung der wachsenden Weltkirche, vor allem in den armen Ländern. Wir setzen das Credo des Papstes konkret um. Missio geht gemeinsam mit den kirchlichen Partnern vor Ort an die Ränder dieser Welt: zu den Ärmsten, zu den Hungernden, zu den Notleidenden, zu den Kindern, zu den Fernen.