Weltfrauentag: Missio Österreich rückt mutige Frauen aus der Weltkirche ins Rampenlicht In den Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas arbeitet Missio Österreich eng mit zahlreichen Ordensschwestern zusammen, die sich im Bildungswesen, im Gesundheitssektor, sowie im sozialen und pastoralen Dienst engagieren. „Ordensschwestern sind absolute Powerfrauen. In ihnen verbindet sich die Liebe zu jedem Einzelnen mit tatkräftigem Engagement, einer großen Portion Zivilcourage und dem Blick fürs Wesentliche. Unglaublich, wie stark sie ihr Umfeld verändern“, sagt Monika Ségur-Cabanac, Head of International Projects bei Missio Österreich, die gemeinsam mit ihrem Team über 600 Hilfsprojekte weltweit betreut. „Powerschwestern“ in der Weltkirche Eine solche Powerfrau ist Schwester Lucy Kabagweri von der Gemeinschaft des Heiligsten Herzen Jesu. Seit 2011 leitet die Ordensfrau die St. Bernadette Primary School in Jinja. 1.500 Mädchen und Burschen besuchen die Volksschule. Schwester Lucy bereitet den Kindern durch Bildung einen Weg in eine bessere Zukunft vor. Die St.Bernadette-Volksschule in Jinja ist für viele Kinder aber mehr als bloße Bildungsstätte. Dort erhalten die Kinder täglich eine warme Mahlzeit. Einige Familien können sich wegen der großen Armut kaum bis gar nicht die Kosten für die Bildungsmaterialien und die Verpflegung ihrer Kinder leisten. Durch die Unterstützung aus Österreich, allen voran durch die Sacré Coeur Schulen, haben die Kinder aus den ärmsten Familien die Chance, die Schule zu besuchen und die notwendigen Materialien zu bekommen. Ein weiteres Beispiel für das Engagement von Ordensfrauen aus der Weltkirche ist Schwester Annie Demerjian. Ihre Gemeinschaft „Sisters of Jesus and Mary“ setzt sich im Libanon vor allem für die christlichen Familien ein, die durch Konflikte ihr Zuhause verloren haben. In Beirut arbeiten die Schwestern mit rund 100 traumatisierten Kindern. Durch Musik und psychologische Betreuung können die Kinder ihre Erlebnisse verarbeiten und wieder ein Stück Normalität erleben. Außerdem versorgt Schwester Annie die ärmsten Familien mit Nahrungsmitteln, Hygieneartikeln, Decken oder Kleidung. Missio Österreich wird die Ordensfrauen und ihre Arbeit in den kommenden Monaten noch verstärkt in den Fokus stellen.  Aber auch starke Laiinnen setzen sich in der Weltkirche für ihre Nächsten ein. Carla Audo aus Syrien ist ein leuchtetes Beispiel dafür. Als Expertin für humanitäre Angelegenheiten arbeitet sie seit einigen Jahren eng mit Missio Österreich zusammen und setzt sich vor Ort für die Rechte der verbliebenen christlichen Minderheit ein. Seit dem Sturz des Assad-Regimes herrschen Ungewissheit und Angst unter den Christinnen und Christen in Syrien. Carla Audo und die übrigen Missio-Projektpartnerinnen und Projektpartner bleiben weiterhin bei den Menschen und tun alles, um ihnen Hoffnung und eine Zukunft in Syrien zu geben. Über Missio Die Päpstlichen Missionswerke (Missio) wirken seit 1922 in 150 Ländern der Welt. Als eine der größten Spendenorganisationen in Österreich engagiert sich Missio Österreich mit Papst Franziskus an der Spitze für die Stärkung der wachsenden Weltkirche, vor allem in den armen Ländern. Wir setzen das Credo des Papstes konkret um. Missio geht gemeinsam mit den kirchlichen Partnern vor Ort an die Ränder dieser Welt: zu den Ärmsten, zu den Hungernden, zu den Notleidenden, zu den Kindern, zu den Fernen.